Auf bestimmte Lebensmittel reagieren viele Menschen empfindlich. Schuld daran ist Histamin. Etwa 3 Millionen Menschen verzichten in Deutschland lieber auf die lieben Alltagsfreuden wegen Histamin-Unverträglichkeit.
Was ist Histamin-Unverträglichkeit?
Histamin wird normalerweise im Körper durch ein Enzym abgebaut. Personen, die eine Histamin-Unverträglichkeit haben, ist die Aktivität des Enzyms abgebaut. Das durch die Nahrung aufgenommene Histamin kann entweder gar nicht oder nur zum Teil abgebaut werden und führt zu Beschwerden.Eine Lebensmittelunverträglichkeit, wie hier Histamin-Unverträglichkeit, kann zu Beschwerden führen, wie z. B:
- Hautrötung, Juckreiz, Nesselsucht
- Nasenschleimhautschwellung, Atembeschwerden, Asthma bronchiale
- Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Migräne, Schwindel
- Blähungen, Durchfall, Übelkeit/Erbrechen, Bauchschmerzen
- Herzrasen, Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen
- Zyklusstörungen
Wie kann die Unverträglichkeit festgestellt werden?
Um eine Histamin-Intoleranz nachzuweisen, wird eine sog. Eliminationsdiät durchgeführt. Das bedeutet, dass über einen Zeitraum von 4 Wochen auf histaminreiche Speisen und Getränke verzichtet wird. Liegt eine Histamin-Intoleranz vor, verbessern sich die Beschwerden durch diese Diät.
Die Behandlung:
Wenn die Symptome nach dem Essen auftreten, soltle ein spezialisierter Allergie-Ambulatorium oder Facharzt konsultiert werden. In erster Linie wird als Therapie eine Diät (Verzicht von Histamin-Lebensmitteln) empfohlen. Patienten, die nur leicht ausgepräfte Symptome haben, wollen nicht immer auf ein Stück Schokolade oder Käse oder Rotwein verzichten. Die Diät kann auch durch Medikamente untersützt werden.
Tipps/Ratschläge:
- Lebensmittel immer frisch verzehren
(keine überreifen Lebensmittel oder aus Konserven)
- hygienisch einwandfreie Lebensmittel essen
- Wenn Alkohol, dann nicht vor, während oder nach dem Essen. Vermeiden sie Rotwein und Bier
- keine Lebesnmittel mit Reifevorgang essen (z. B. Sauerkraut, reifer Käse)
- bevorzugen sie frischen oder tiefgekühlten Fisch geräuchertem, getrocknetem oder gesalzenem Fisch vor. Den Fisch vor der Zubereitung wässern, da Histamin wasserlöslich ist.
- Kochen, Backen oder Einfrieren ändert den Gehalt an biogenen Aminen im Lebensmittel nicht.
vor Operationen oder einer ärztlichen Behandlung auf Histamin-Unverträglichkeit hinweisen.
- Nahrung immer direkt aus dem Kühlschrank essen, nicht erst warm werden lassen.
Histaminhaltige Lebensmittel sind z. B.
Käse (Emmentaler, Bergkäse, Parmesan, Gouda, Edamer, Stangenkäse, Tilsiter, Butterkäse, österreichischer Blau- und Grünschimmelkäse, Camemberg, Brie, Schlosskäse, Romadur, Quargel).
Salami, Kantwurst, Westfälischer Schinken, Thunfisch aus der Konserve
Spinat, Avoacado, Aubergine, Sauerkraut, Tomaten-Ketchup, Rotweinessig
Rotwein, Sekt, Champagner, Bier, Weizenbier
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Dienstag, 7. September 2010
Freitag, 14. Mai 2010
Was gehört alles in eine Hausapotheke?
Die Hausapotheke für die kleinen und größeren Notfälle zu Hause. Wissen Sie, was alles in einer gut bestückten Hausapotheke drinnen sein sollte? Um blutende Wunden zu versorgen, ist es wichtig, Mullbinden, sterile Kompressen, Desinfektionsspray, Pflaster und Brandwunden und Blasen-Pflaster zu haben.
Auch gegen den üblen Kopfschmerz sollten Kopfschmerztabletten nicht fehlen. Medikamente mit dem Wirkstoff Ibuprofen, Paracetamol oder Aspirin helfen gegen den Schmerz.
Für Erkältungen benötigt man neben Nasenspray, meist auch Hustensaft, Lutschtabletten, Halsschmerztabletten. Auch Mittel gegen Übelkeit und Durchfall sollten nicht fehlen. Wichtig dabei: eine trockene und kühle Lagerung.
Eine Schere, Pinzette, Zeckenzange, Fieberthermometer vervollständigen ihre Hausapotheke. Haben Medikamente ihr Verfallsdatum überschritten, so sollten sie entsorgt werden.
Die Hausapotheke sollte nicht im Bad, sondern an einem trockenen kühlen Ort angebracht sein.
Auch gegen den üblen Kopfschmerz sollten Kopfschmerztabletten nicht fehlen. Medikamente mit dem Wirkstoff Ibuprofen, Paracetamol oder Aspirin helfen gegen den Schmerz.
Für Erkältungen benötigt man neben Nasenspray, meist auch Hustensaft, Lutschtabletten, Halsschmerztabletten. Auch Mittel gegen Übelkeit und Durchfall sollten nicht fehlen. Wichtig dabei: eine trockene und kühle Lagerung.
Eine Schere, Pinzette, Zeckenzange, Fieberthermometer vervollständigen ihre Hausapotheke. Haben Medikamente ihr Verfallsdatum überschritten, so sollten sie entsorgt werden.
Die Hausapotheke sollte nicht im Bad, sondern an einem trockenen kühlen Ort angebracht sein.
Samstag, 30. Januar 2010
Rotaviren – Auf Impfung lieber verzichten?
Impfung verursacht Durchfall.
Impfung soll Säuglinge vor Rotaviren schützen. Rotaviren sind Erreger, die zu Durchfallerkrankungen führen. Sie sind die häufigste Ursache für Magen-Darm-Erkrankungen. Am häufigsten erkranken Kinder und Säuglinge im Alter von 6 Monaten bis zu 2 Jahren daran. Und bis zum dritten Lebensjahr steckt sich fast jedes Kind mit Rotaviren an.
Bereits eine kleine Virusmenge reicht aus, dass sich das Kind ansteckt. Wer den Virus in sich trägt, scheidet ihn über den Stuhlgang wieder aus. Rotaviren verbreiten sich sehr leicht und schnell, und zwar von Kind zu Kind durch verschmutzte Gegenstände und Hände. Auch werden Rotavieren über verschmutzes Wasser und Lebensmittel übertragen.
Der Unterschied zwischen einer Rotaviren-Erkrankung zu Durchfallerkrankungen liegt daran, dass die Durchfälle bei Rotaviren bis zu drei Tage länger anhalten, als bei einfachen Durchfallerkrankungen.. In der Regel hält der Rotavirus vier bis acht Tage an.
Bis zu 96 % kommt es auch zum Erbrechen und auch starke Bauschmerzen sind typische Symptome. Kinder und Säuglinge verlieren bei einer starken Rotaviren-Erkrankung sehr viel Körperflüssigkeit und können von innen austrocknen. Wird diese Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt, kann sie lebensschwere Folgen haben. Häufig sind Rotaviren die Ursache für das gestörte Verdauungssystem bei Kindern.
Ein Impfstoff soll Säuglinge nun vor den Rotaviren schützen. Eine Studie jedoch zeigt, dass sich die Wirkung eher ins Gegenteil bewegt. Kinder, die hiervon betroffen waren, litten an einer Immunschwächekrankheit.
Eine Impfung soll Babys vor dieser Erkrankung schützen. Doch anscheinend kann es hier zu Komplikationen kommen.
Eine Gruppe von Stuart Abramson von der Kinderklinik in Houston berichtete im „New England Journal of Medicine“ über drei Säuglinge, die nach der Impfung, innerhalb nur eines Monats an Diarrhö (Durchfall) erkrankten. Sie Säuglinge wurden alle mit dem Impfstoff Rotateq behandelt. Die Ärzte diagnostizierten bei den kleinen Patienten weiter eine Immunschwäche. Das Ärzteblatt kommentiert den Forschungsbericht der Gruppe von Stuart Abramson wie folgt: „Da die Rotavirus-Impfungen in den ersten Lebensmonaten erfolgen soll, bevor SCID-Erkrankungen typischerweise diagnostiziert werden, ist die Komplikation kaum vermeidbar“. Das Medikament Rotateq wurde 2006 in der EU zugelassen und ist eine Impfung, damit Säuglinge dagegen Antiviren bilden. Das Medikament wurde 2006 nach einer Vergleichsstudie mit 72.000 Säuglingen zugelassen und zeigte, dass geimpfte Säuglinge nach Rotaviurs-Infektion weniger erkrankten als mit einem Placebo.
Impfung soll Säuglinge vor Rotaviren schützen. Rotaviren sind Erreger, die zu Durchfallerkrankungen führen. Sie sind die häufigste Ursache für Magen-Darm-Erkrankungen. Am häufigsten erkranken Kinder und Säuglinge im Alter von 6 Monaten bis zu 2 Jahren daran. Und bis zum dritten Lebensjahr steckt sich fast jedes Kind mit Rotaviren an.
Bereits eine kleine Virusmenge reicht aus, dass sich das Kind ansteckt. Wer den Virus in sich trägt, scheidet ihn über den Stuhlgang wieder aus. Rotaviren verbreiten sich sehr leicht und schnell, und zwar von Kind zu Kind durch verschmutzte Gegenstände und Hände. Auch werden Rotavieren über verschmutzes Wasser und Lebensmittel übertragen.
Der Unterschied zwischen einer Rotaviren-Erkrankung zu Durchfallerkrankungen liegt daran, dass die Durchfälle bei Rotaviren bis zu drei Tage länger anhalten, als bei einfachen Durchfallerkrankungen.. In der Regel hält der Rotavirus vier bis acht Tage an.
Bis zu 96 % kommt es auch zum Erbrechen und auch starke Bauschmerzen sind typische Symptome. Kinder und Säuglinge verlieren bei einer starken Rotaviren-Erkrankung sehr viel Körperflüssigkeit und können von innen austrocknen. Wird diese Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt, kann sie lebensschwere Folgen haben. Häufig sind Rotaviren die Ursache für das gestörte Verdauungssystem bei Kindern.
Ein Impfstoff soll Säuglinge nun vor den Rotaviren schützen. Eine Studie jedoch zeigt, dass sich die Wirkung eher ins Gegenteil bewegt. Kinder, die hiervon betroffen waren, litten an einer Immunschwächekrankheit.
Eine Impfung soll Babys vor dieser Erkrankung schützen. Doch anscheinend kann es hier zu Komplikationen kommen.
Eine Gruppe von Stuart Abramson von der Kinderklinik in Houston berichtete im „New England Journal of Medicine“ über drei Säuglinge, die nach der Impfung, innerhalb nur eines Monats an Diarrhö (Durchfall) erkrankten. Sie Säuglinge wurden alle mit dem Impfstoff Rotateq behandelt. Die Ärzte diagnostizierten bei den kleinen Patienten weiter eine Immunschwäche. Das Ärzteblatt kommentiert den Forschungsbericht der Gruppe von Stuart Abramson wie folgt: „Da die Rotavirus-Impfungen in den ersten Lebensmonaten erfolgen soll, bevor SCID-Erkrankungen typischerweise diagnostiziert werden, ist die Komplikation kaum vermeidbar“. Das Medikament Rotateq wurde 2006 in der EU zugelassen und ist eine Impfung, damit Säuglinge dagegen Antiviren bilden. Das Medikament wurde 2006 nach einer Vergleichsstudie mit 72.000 Säuglingen zugelassen und zeigte, dass geimpfte Säuglinge nach Rotaviurs-Infektion weniger erkrankten als mit einem Placebo.
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