Glatt, glänzend und rosa. So sollten idealerweise die Fingernägel aussehen. Die Hände und auch Fingernägel sind die persönliche Visitenkarte.
Wenn sich die Nägel plötzlich verändern, z. B. brüchig und weich werden, dann sind das erste Hinweise auf eine Erkrankung.
Brüchige Fingernägel:
Vitamin H (Biotin) ist für die Bildung von Keratin zuständig, der die Nägel fest macht.Fehlt dieses Vitamin, so hat man einen Keratinmangel. Das Vitamin H nehmen wir über Lebensmittel, wie Leber, Eigelb, Bierhefe, Soja, Walnüsse und Blumenkohl auf.
Hohl- oder Löffelnägel:
Betrachtet man den Fingernagel von der Seite, wölbt sich die Nagelfläche. Dies weist auf Eisenmangel oder Blutarmut hin. In manchen Fällen kann auch eine Schilddrüsenstörung der Auslöser sein.
Lösende Nagelplatte:
Der Rand des Nagels löst sich vom Finger. Grund: zu intensive Nagelreinigung oder sogar eine falsche Reinigung oder eine Pilzinfektion. Gehen sie am Besten zu einem Hautarzt.
Ölflecken:
Braune Flecken unter dem Nagel werden als Ölflecken bezeichnet, die ein typisches Anzeichen für die Hautkrankheit Schuppenflechte sind. Lassen sie das vom Hautarzt ansehen.
Rillen:
Längsrillen können auf Flüssigkeitsmangel hinweisen. Durch mehr Trinken können sie wieder veschwinden. Querrillen entstehen z. B. durch eine Verletzung der Nagelwurzel. Sie wachsen mit der Zeit heraus.
Splitternde Nägel:
Nägel können Fett verlieren, durch Putz- und Hausmittelreiniger. Hier hilft eine fettreiche Nagelcreme aus der Apotheke und das Tragen von Handschuhen beim Reinigen.
Pünktchen und Streifen:
Treten sie an mehreren Nägeln auf, so deutet dies auf einen Kalzium-Mangel hin. Kalzium steckt in Milch und Milchprodukten.
Verfärbungen:
Zu häufiger Nagellack-Gebrauch kann zu gelblichen Verfärbungen führen ggfs. kann es sich auch um einen Nagelpilz handeln.
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Donnerstag, 19. August 2010
Freitag, 14. Mai 2010
Nägelkauen als Ablenkung
Wer an seinen Nägeln kaut, wird in der heutigen Gesellschaft als psychisch schwach abgestempelt. Jeder zehnte Erwachsene und jedes fünfte Kind nagt an seinen Fingernägeln. Eine dumme Angewohnheit, wie neue Erkenntnisse zeigen. Früher ging man davon aus, dass Nägelkauen ein ernstes psychisches Problem, wie eine Zwangsstörung verbirgt. Nägelkauer nutzen diese Angewohnheit, um so zu entspannen oder mit Anspannungen und Ängsten umzugehen. Diese Angewohnheit kann man sich wieder abtrainieren. Wie das geht? Das Verhalten umkehren. Betroffene lernen, ihre Angewohnheit zu verstehen und ihr Verhalten langsam zu ändern. Anfangs sollte ein Gespräch mit einem Psychologen geführt werden. Dann kann man auch alleine weitermachen.
Die Verhaltensumkehr besteht aus 4 Schritten:
1. Beobachtung:
Warum kaue ich an den Nägeln? Wann kaue ich an den Nägeln? Betroffene sollten sich hier genau beobachten und überlegen, in welchen Situationen besonders oft gekaut wird. Am besten führt man hierzu ein Tagebuch.
2. Ersatzhandlung:
Wenn man den Drang zum Nägelkauen verspührt, sollte man etwas anderes tun. Angenehme Dinge, wie z. B. einen Apfel essen, etwas Trinken. Das lenkt sehr gut ab.
3. Ansporn:
Stellen sie sich die Frage: Warum sollte ich mit dem Kauen aufhören? Nach und nach fallen ihnen sicherlich sehr viele positive Punkte ein.
4. Festigung:
Betroffene sollten sich immer einmal wieder überlegen, was sie als Ersatz tun würden. Diese geistige Übung stärkt so den Trainingseffekt.
Die Verhaltensumkehr besteht aus 4 Schritten:
1. Beobachtung:
Warum kaue ich an den Nägeln? Wann kaue ich an den Nägeln? Betroffene sollten sich hier genau beobachten und überlegen, in welchen Situationen besonders oft gekaut wird. Am besten führt man hierzu ein Tagebuch.
2. Ersatzhandlung:
Wenn man den Drang zum Nägelkauen verspührt, sollte man etwas anderes tun. Angenehme Dinge, wie z. B. einen Apfel essen, etwas Trinken. Das lenkt sehr gut ab.
3. Ansporn:
Stellen sie sich die Frage: Warum sollte ich mit dem Kauen aufhören? Nach und nach fallen ihnen sicherlich sehr viele positive Punkte ein.
4. Festigung:
Betroffene sollten sich immer einmal wieder überlegen, was sie als Ersatz tun würden. Diese geistige Übung stärkt so den Trainingseffekt.
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