Posts mit dem Label Heuschnupfen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Heuschnupfen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. Mai 2011

Vom Heuschnupfen zum Asthma

Nicht nur lästig, wenn die Nase läuft und die Augen jucken. Ständig muss man auch niesen. Der Körper hält die Pollen für Krankheitserreger. Und sobald diese auf den oberen Atemwegen auf die Schleimhäute setzen, reagiert der Körper übersensibel. Er schüttet Histamin aus, das die unangenehmen Begleiterscheinungen auslöst. Wenn der Heuschnupfen unbehandelt bleibt, kommt es mit den Jahren zu Atemwegserkrankungen. Der Schleim vermehrt sich, die Bronchien entzünden sich und die Atemmuskulatur verkrampft. Und am Ende entsteht Asthma.

Sonntag, 11. April 2010

Die besten Medikamente bei Heuschnupfen

Pollensaison hat begonnen und Allergiker leiden unter schniefenden Nasen, tränenden Augen und Asthmaanfälle stellen sich teilweise ein. Schuld daran sind Birken-, Gräser- oder Haselpollen, die zurzeit durch die Luft fliegen.
Viele Fragen sich, warum dieses Jahr der Heuschnupfen besonders schlimm ist. Alle zwei Jahre setzen die filigranen Birken besonders viele Pollen frei und 2010 ist dieses Jahr ein Mastjahr für Birken. Allergologen und Meteorologen haben für die nächsten Wochen einen starken Flug von Birkenpollen voraus gesagt, aber auch für Hasel- und Erlenpollen, die bereits in der Luft sind. Der Pollenflug ist wegen dem stark anhaltenden Winter dieses Jahr zwar später dran, dafür aber umso gewaltiger. Bei der Einnahme von Medikamenten gegen Heuschnupfen haben viele Allergiker müde auf die Medikamente reagiert. Die neue Generation von Antihistaminika sollen keine Nebenwirkungen mehr haben. Ausnahmen kann es aber trotzdem geben. Da es für eine Hyposensibilisierung bereits zu spät ist, haben Allergiker die Möglichkeit vorbeugende Präparate einzunehmen bzw. wenn der Heuschnupfen bereits eingetreten ist, spezielle Medikamente gegen Heuschnupfen einnehmen.


Medikamente, die laut Stiftung Warentest wirklich helfen sollen sind:


vorbeugend für die Nase: Vividrin, Cromo ratiopharm oder Crom-Ophtal

vorbeugend für die Augen: Cromo ratiopharm, Cromophatal sine oder UD, Vividrin Iso


Akutbehandlung für die Nase: Allergodil akut, Vividrin akut Azelastin

Akutbehandlung für die Augen: Allergodil akut, Vividrin akut Azelastin


Kombipackungen für Augen und Nase: Allergocrom, Cromohexal Kombi oder Vividrin Kombi


Bei wem die Beschwerden besonders stark sind oder sogar Asthma bekommt, sollte unbedingt einen Allergologen aufsuchen, der zum Beispiel kortisonhaltige Präparate verabreichen kann, die es ohne Rezept in der Apotheke nicht erhältlich sind.

Dienstag, 12. Mai 2009

Pollenalarm!

Heuschnupfen – das klingt harmlos, ist aber eine durchaus ernstzunehmende Erkrankung. Die Zahl der Patienten wächst von Jahr zu Jahr. 10-20% der Bevölkerung werden von "Niesattacken, laufender oder verstopfter Nase, juckenden und tränenden Augen geplagt". Heuschnupfen ist also eine echte Volkskrankheit. Darüber hinaus kann sich ein allergisches Asthma entwickeln, welches ebenfalls die Lebensqualität der Patienten stark einschränken kann.


Doch was ist eigentlich Heuschnupfen und was kann man tun wenn man betroffen ist?
Warum Heuschnupfen?

Der Heuschnupfen gehört, wie das allergische Asthma oder Neurodermitis, zu einer Gruppe von Erkrankungen, die auf gleiche Vorgänge im Körper zurückzuführen sind: Ursache ist die Überempfindlichkeit auf verschiedene Umweltstoffe, wie z.B. Blütenpollen. Sie wirken als Allergene* und lösen eine immunologische Reaktion aus. Die Neigung zu einer solchen Reaktion ist wahrscheinlich angeboren. Bestimmte Umweltfaktoren können aber die „Bereitschaft“, Allergiker zu sein, noch verstärken (z.B. Feinstaub).
Bei entsprechend empfindlichen Personen führt der erste Kontakt mit einem Allergen* zur Entwicklung von natürlichen Abwehrstoffen, so genannten Antikörpern. Unser Organismus ist "sensibilisiert" und bildet im Laufe von mehreren Jahren immer mehr Antikörper. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem der Patient zum ersten Mal bemerkt, daß er krank ist. Es kommt zur ersten allergischen Reaktion. Bei Kontakt mit dem Allergen*, z.B. den Blütenpollen, reagiert der Körper jetzt, als müsse er Krankheitserreger bekämpfen.

Welche Symptome?

Die häufigsten Symptome des Betroffenen sind, der sogenanne "Schnupfen", die Nase läuft, juckt und brennt, die Schleimhäute sind geschwollen und ständiges niesen, zeichnen den Heuschnupfen aus. Dazu kommen noch oft mals Beschwerden mit den Augen,
gerötete, lichtempfindliche Augen, geschwollene Lider, brennen, tränen und starker Juckreiz.

Von diesen äußerlichen Symptomen abgesehen leideen Betroffene auch oft unter starker Mündigkeit, Abgeschlagenheit und Krankheitsgefühl.


Was kann ich dagegen tun?

Wenn sie selbst betroffen sind, dann versuchen sie möglichst die Pollenflugzeit zu vermeiden.
Um festzustellen gegen welche Pollen sie reagieren, machen sie einen Termin bei einem Allergikologen aus.
Die Pollen "sitzen" über all, wenn sie draußen waren, wechseln sie ihre Kleidung und verbannen sie die getragene Kleidung dahin wo sie sich nicht ständig aufhalten. Waschen sie vor dem Schlafen gehen ihre Haare, damit ihnen ein angenehmer Schlaf gegönnt sei.
Lüften sie wenn sie in der Stadt wohnen am besten morgens (zwischen 6 und 8 Uhr), da dann die Pollenflugzeit am geringsten ist, auf dem Land am Abend, (ab 19 Uhr)

Außerdem gibt es Schnupfensprays und Augentropfen, die zwar nicht alles gut machen, aber das Leiden zumindest lindern können. Bei starken Atembeschwerden oder Schwellungen im Halsbereich ist es empfehlenswert, ein Astmaspray oder Antihystaminikum bei sich zu tragen.