Ein Kaffee frühmorgens zum Aufwachen, einen zum Mittagessen, einen zum Kuchen, den anderen, um den toten Punkt zu überwinden. Doch ist wirklich so viel Kaffee gesund und wieviel Koffein pro Tag enthält er? Kann man von Kaffee abhängig werden?
Kaffee gehört zu den psychoaktiven Substanzen, d.h. sie beeinflussen die Psyche des Menschen und gehört neben den illegalen Drogen wie Alkohol und Zigaretten auch dazu (www.suchtmittel.de)
Kaffee wirkt anregend und macht die Stimmung hell. Doch in welchen Mengen ist er noch gesund? Und wieviel Koffein steckt in ihm? Medizinische Studien zeigen, dass die meisten Erwachsenen pro Tag bis 400 Milligramm Koffein gut vertragen. Eine normale Tasse Kaffee hat ca. 126 Milligramm Koffein, eine Tasse Espresso ca. 388 Milligramm, ein schwarzer Tee ca. 38 Milligramm und ein grüner Tee ca. 31 Milligramm Koffein. Doch auch andere Lebensmittel enthalten Koffein, wie z. B. Energy Drinks, Cola, einige Mix-Getränke. Koffein ist auch in der Kakaopflanze enthalten und somit in Schokolade, Schokoladenkeksen, Schokoladenkuchen, Trinkschokolade, Eiscreme etc.
Das bedeutet, dass etwa vier Tassen Kaffee pro Tag gesund sind. Wer über 600 Milligramm pro Tag Koffein zu sich nimmt, sollte den Koffeinkonsum reduzieren.
Studien zufolge ist Kaffeegenuss bei erhöhtem Konsum schädlich, vor allem bei Menschen, die unter Bluthochdruck oder Schlaflosigkeit leiden. Bei Männern kann sogar die Fruchtbarkeit darunter leiden. Und Schwangere sollten ohnehin auf Kaffee verzichten, da der Fötus das Koffein über die Plazenta aufnimmt.
Kaffee ist gesund, aber nur in Maßen.
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Samstag, 25. September 2010
Freitag, 16. April 2010
Schokolade gegen Leberzirrhose
Einen positiven Effekt gegen Leberzirrhose soll dunkle Schokolade liefern. Personen, deren Leber sehr stark geschädigt ist, könnten durch den Genuss von Schokolade profitieren, da sie die Gefäß- und Blutdruckprobleme lindern soll.
Bereits in vielen medizinischen Studien ist bekannt, dass dunkle Schokolade gegenüber der helleren Schokolade gesünder ist. Bitterschokolade dient zudem als moderater Blutdrucksenker und eine aktuelle Studie der EASL (European Association for the Study of the Liver) zeigt, dass dunkle Schokolade Probleme, die zu einer Leberzirrhose führen, lindern. Als Symptome gehören hier vor allem ein erhöhter Druck in den Gefäßen des Bauchraumes und Leber nach Mahlzeiten sowie der Gefahr, dass sie platzen können.
Es wurden zu der Studie 12 Patienten mit Endstadium einer Leberzirrhose hergenommen. Sie erhielten neben ihren Mahlzeiten Schokolade in flüssiger Form. Zehn von ihnen erhielten dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von 85 % und elf weiße Schokolade (ohne Kakao-Flavonoide). Kakao-Flavonoide sind Pflanzensubstanzen, denen eine hohe antioxidative Wirkung zugesprochen wird. Die Menge der Schokolade richtete sich immer nach dem jeweiligen Gewicht der Patienten. Pro Kilogramm Körpergewicht 0,55 Gramm Schokolade. 30 Minuten vor und nach den Mahlzeiten wurde jeweils der Blutdruck gemessen sowie der spezifische Blutdruck der Leber und den Gefäßdurchfluss des Bauchraumes. Der Blutdruck stieg bei beiden Patientengruppen nach den Mahlzeiten an. Allerdings konnte man bei der Patientengruppe mit der dunklen Schokolade einen um zehn Prozent geringeren Anstieg feststellen. Mark Thursz, Professor für Hepatologie und stellv. Sekretär der EASL, fasst zusammen:"Die Studie zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Bitterschokolade und der Drucksenkung im Bauchraum."
Dadurch könnte der Zustand von Patienten mit Leberzirrhose verbessert werden und die Risiken der Mortalität verbessert werden.
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