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Mittwoch, 13. April 2011

Bessere Blutfettwerte

US-Forscher haben auf einer Tagung „Experimental Biology 2011“ in Washington DC eine Studie mit Frauen nach den Wechseljahren vorgestellt. Neben ihrer normalen Ernährung haben sie zusätzlich getrocknete Äpfel gegessen und die Blutwerte hatten sich verbessert. Die Werte des LDL-Cholesterins sanken. Und im Durchschnitt nahmen die Frauen sogar 1,5 Kilogramm ab. Forscher plädieren, getrocknete Äpfel in den Speiseplan mit einzubauen.

Freitag, 14. Mai 2010

Halbieren sie ihr Herzinfarkt-Risiko

Jeder ist für seine Gesundheit selbst verwantwortlich. Regelmäßig Sport und eine ausgewogene Ernährung wird von Medizinern empfohlen. Doch welche Nahrungsmittel helfen, Herzinfarkt-Risiko zu senken? Essen sie öfter einmal Fisch. Viele Studien zeigen immer wieder, wer zwei- bis dreimal pro Woche fetten Seefisch isst, der halbiert sein Herzinfarkt-Risiko. Besonders wichtig und gesund sind die Omega-3-Fettsäuren. Sie sind in Lachs, Hering, Makrele enthalten. Die Omega-3-Fettsäuren reduzieren die Blutfettwerte und den Blutdruck und mindern schädliches Cholesterin.

Britische Forscher haben sogar festgestellt, dass Fisch gegen Abwehrstörungen wie Asthma, Rheuma oder Schuppenflechte hilft. Regelmäßig Fisch auf den Tisch stärkt die Lunge und senkt das Risiko für Lungenentzündungen, so kanadische Wissenschaftler.

Fisch verstärkt die Wirkung von Insulin. Fisch senkt den Blutzucker. Wer schon Diabetiker ist, schützt sich dadurch vor den Folgen wie Herzinfarkt und Nierenproblemen.

Dienstag, 4. August 2009

Cholesterin

Was ist Cholesterin

Cholesterin gehört zu der Gruppe Nahrungsfette. Das bedeutet Cholesterin wird von der Nahrung aufgenommen und auch im Körper gbildet (v.a. der Leber). Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen, es ist aber auch die Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Dazu zählen die Geschlechtshormone (Androgene und Östrogene) sowie die Hormone der Nebennierenrinde, vor allem Cortisol und Aldosteron. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung kann der Körper aus Cholesterin die Vorstufe für Vitamin D bilden. Im Blut wird Cholesterin wegen seiner schlechten Wasserlöslichkeit an Eiweiß gebunden und erst dann transportiert. Dieses Transport-Cholesterin heißt HDL ("gutes" Cholesterin) beziehungsweise LDL ("böses" Cholesterin). Cholesterin kommt auch zu einem geringeren Teil als freies Cholesterin im Blut vor. Steigt die Cholesterinmenge im Blut, kann kann sich Fett in der Gefäßwand ablagern.

Wann wird Cholesterin bestimmt?

* Bei primärer oder sekundärer Hypercholesterinämie;
* Um das Risiko für eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) einzuschätzen;
* Zur Kontrolle bei fettsenkender Therapie (Diät, Medikamente);

Woraus werden Cholesterin-Werte bestimmt?

Cholesterinwerte werden aus dem Blut bestimmt. Der Patient darf 12 bis 14 Stunden vor der Blutentnahme nichts essen und 24 Stunden davor keine schwere körperliche Arbeit verrichten, da die Werte sonst verfälscht werden.

Wann ist das Cholesterin zu niedrig?

Die Cholesterinwerte sind zu niedrig bei:

* Schilddrüsenüberfunktion,
* chronischen Infektionen,
* Leberschäden,
* bösartigen Tumoren;

Wann ist das Cholesterin zu hoch?

In folgenden Fällen sind die Cholesterinwerte zu hoch:

* Hypercholesterinämie,
* falsche Ernährung (viel Fett, Fleisch und Eier),
* Chronische Erkrankungen der Leber, der Niere und der Gallenwege
* Schilddrüsenunterfunktion,
* Schlecht eingestelltem Diabetes,
* Schwangerschaft,
* Einnahme verschiedener Medikamente wie Kortisol, Diuretika oder hormoneller Verhütungsmittel,
* verschiedene familiäre Fettstoffwechselstörungen;