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Freitag, 14. Mai 2010

Halbieren sie ihr Herzinfarkt-Risiko

Jeder ist für seine Gesundheit selbst verwantwortlich. Regelmäßig Sport und eine ausgewogene Ernährung wird von Medizinern empfohlen. Doch welche Nahrungsmittel helfen, Herzinfarkt-Risiko zu senken? Essen sie öfter einmal Fisch. Viele Studien zeigen immer wieder, wer zwei- bis dreimal pro Woche fetten Seefisch isst, der halbiert sein Herzinfarkt-Risiko. Besonders wichtig und gesund sind die Omega-3-Fettsäuren. Sie sind in Lachs, Hering, Makrele enthalten. Die Omega-3-Fettsäuren reduzieren die Blutfettwerte und den Blutdruck und mindern schädliches Cholesterin.

Britische Forscher haben sogar festgestellt, dass Fisch gegen Abwehrstörungen wie Asthma, Rheuma oder Schuppenflechte hilft. Regelmäßig Fisch auf den Tisch stärkt die Lunge und senkt das Risiko für Lungenentzündungen, so kanadische Wissenschaftler.

Fisch verstärkt die Wirkung von Insulin. Fisch senkt den Blutzucker. Wer schon Diabetiker ist, schützt sich dadurch vor den Folgen wie Herzinfarkt und Nierenproblemen.

Dienstag, 20. April 2010

Pankreas für Diabetiker Typ 1

Wer Diabetes hat, kennt den täglichen mehrmaligen Piekser, um den Blutzuckerspiegel zu messen. Das gehört zu dem Alltag von Millionen von Diabetikern. Eine künstliche Bauchspeicheldrüse könnten eine Abhilfe der lästigen Piekser sein. Personen mit Diabetes Typ 1 haben das Problem, dass die Bauchspeicheldrüse entweder gar nicht mehr oder nur zm Teil das Hormon Insulin produziert. Dadurch kann der Körper nicht mehr Glukose (Traubenzucker) aus der Nahrung verwerten und in Energie umwandeln. Die Glukose reichert sich im Körper an und führt früher oder später zu Schäden.

Mit der künstlichen Bauchspeicheldrüse (Pankreas) könnten Millionen Diabetiker Typ 1 ein leichteres und angenehmeres Leben haben. Ein Leben ohne Blutzuckermessgerät und ohne Insulinspritze. Wissenschaftler arbeiten schon seit Jahren daran, jetzt sind sie dem Schritt näher gekommen.

Das künstliche Pankreas soll den Blutzuckerspiegel vollautomatisch steuern und kontrollieren.

Der Boston University ist es gelungen, den Blutzucker bei elf Diabetikern des Typ 1 länger als 24 Studnen in einem normalen Bereich zu halten, und zwar mit Hilfe eines künstlichen Pankreas.
Es wurden sowohl Insulin als auch Glucagon verabreicht, um so eine ausgewogene Blutzuckerregulierung zu schaffen. Bei sechs von elf Testpersonen hat das Pankreas wunderbar funktioniert, berichten die Forscher. Bei den anderen fünf kam es zu Unterzuckerungen. Ursache dafür war die verlangsamte Insulinaufnahme ihres Körpers. Eine langsamere Abgabe auf Basis des Wertes beseitigte jedoch das Problem, so die Forscher.

Das System soll weiter verbessert werden, so dass es nicht nur im Labor, sondern im täglichen Leben funktioniert. Zukünftig soll ein Mikrochip für die Steuerung ausreichen und ein in der Haut implantierter Sensor die Blutzuckermessung in den Venen ersetzen.