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Dienstag, 6. März 2012

Schwarzer Hautkrebs

Ein neuer Wirkstoff Vemurafenib hält das bösartige maligne Melanom in Schach und verlängert das Leben der Patienten. Maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) gehört zu den tödlichen Tumorarten. Die Zahl der Neuerkrankungen nimmt weltweit zu. Vor allem junge Leute sind immer häufiger davon betroffen. Dieser Hautkrebs ist deshalb so gefährlich, weil er bereits im frühen Stadium Metastasen in anderen Organen des Körpers bildet. Mit dem Wirkstoff Vemurafenib können Patienten zwar nicht geheilt werden, aber länger überleben. In Deutschland ist das Medikament seit Februar 2012 zugelassen. Geeignet ist es vor allem für Menschen, die eine sog. BRAF-V600-Mutation im Tumor aufweisen. Eine Studie zeigte, dass Vemurafenib im Vergleich zur Standard-Chemotherapie wirksamer ist: Der neue Wirkstoff reduzierte das Sterberisiko der Patienten um 63 Prozent. Und um 74 Prozent das Fortschreiten der Erkrankung. Noch 84 Prozent lebten nach sechs Monaten, die mit Vemurafenib behandelt wurden.

Donnerstag, 22. April 2010

Wenn künstliche Sonne süchtig macht

Gehen Sie regelmäßig ins Sonnenstudio? Dann zeigt dies von einer gewissen Abhängigkeit. Etwa ein Drittel der Solariumgänger kann damit nicht aufhören. Das Sonnenbad kann tatsächlich süchtig machen. Hautärzte versuchen schon seit Jahren, über die Gefahren von zu viel Sonne und von Solarien aufzuklären, doch manchen Menschen ist der Hinweis auf Hautkrebs oder Falten schlichtweg egal. Und auch, wenn sie schon sichtbare Hautschäden haben, wird das Sonnenstudio aufgesucht. Es kann wohl daran liegen, dass sie süchtig nach Sonnenbräune sind.

Ein Forscher-Team in New York führte eine Studie mit 421 College-Studenten durch. Die jungen Leute mussten zwei unterschiedliche Fragebögen ausfüllen. Weiter wurden die Testpersonen nach Anfälligkeiten für Angststörungen, Depressionen und Drogenkonsum untersucht.

Von den 229 der regelmäßigen Sonnenbanknutzer fielen etwa ein Drittel unter die Krtierien für Abhängigkeit der künstlichen Sonne. Diese Probanden hatten häufiger Symptome, wie z. B. Angst, komsumierten mehr Alkohol oder nahmen irgendwelche Drogen ein, als ihre Kollegen, ohne Solariumsucht.

Freitag, 31. Juli 2009

Solarium gefährlicher als Zigaretten

Achtung, Beauty-Fans: Solarien bergen ein größeres Krebsrisiko als Zigaretten. UV-Strahlen sind so gefährlich wie Arsen und Asbest!
Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift „Lancet Oncology“, lieferte den Beweis dafür das das Solarium ein höheres Krebsrisiko hervorruft.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhöhte daraufhin die Krebsrisikostufe für UV-Strahlen auf 1!

Und die internationale Krebsforschungsbehörde IACR in Lyon setzte Solarien auf die Liste der krebserregendsten Substanzen und Einflüsse.

Nicht nur der regelmäßige Sonnenstudiobesuch ist damit als hochriskant eingestuft wurden, auch das Sonnenbaden im Allgemeinen. Der Unterschied: Die Intensität der UV-Strahlung ist bei 20-minütiger künstlicher Sonne genauso intensiv wie ein ganzer Tag am Strand.

Vorallem Junge Frauen unter 30, gehen regelmäßig ins Sonnenstudio. Und das erhöht somit das Hautkrebsrisiko um 75%.

Bisher wurden die entstehenden Zellschäden vor allem auf UVB-Strahlung zurückgeführt. Anhand von Tierversuchen wurde aber festgestellt, dass auch UVA und UVC-Strahlen ähnlich gefährlich sind. Daher wurden sie nun von der WHO als krebserregend eingestuft – zuvor wurden sie als „möglicherweise krebserregend“ geführt.

Neben der erhöhten Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, erhärtet sich durch zahlreiche neue Studien auch der Verdacht, dass durch UV-Strahlen die Gefahr der Tumorenbildung im Auge deutlich ansteigt.