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Donnerstag, 2. Dezember 2010

Wird Bluthochdruck heilbar werden?

Für Millionen von Menschen, die unter Bluthochdruck leiden und täglich Medikamente nehmen müssen, wäre die neue Methode des australischen Gefäßmediziners Murray Esler die Heilchance.

Die Ergebnisse seiner Studie der sog. Nieren-Denervation verkündete er auf der Tagung der American Heart Association in Chicago. Dadurch sinkt der Bluthochdruck deutlich und auch dauerhaft und ohne ernstzunehmende Nebenwirkungen. Bei dieser Methode wird ein Nervengefecht um die Nierenarterien verödet.

Es wurden ca. 106 Patienten mit therapieresistentem Bluthochdruck nach dem Eingriff über 6 Monate lang beobachtet. Sie mussten zwar weiterhin Medikamente einnehmen, doch ihr Bluthochdruck sank um 32 mmHg.

Einige hundert Patienten weltweit wurden auf diese Weise behandelt. Bisher wird das Therapieverfahren nur bei Patienten angeboten, deren Bluthochdruck trotz Medikamente über 160 liegt. Die Kassen bezahlen den Eingriff nicht.

Studienleiter Esler möchte seine Studie nun auch auf Patienten mit milderer Erkrankung ausweiten.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Abhilfe gegen eiskalte Füße

Viele Menschen leiden unter ständig kalten Füßen. Wer dabei keine Schmerzen hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Kalte Füße sind eine natürliche Reaktion des Körpers für niedrige Temperaturen bei denen sich die Gefäße zusammenziehen. Folglich fließt auch weniger warmes Blut durch Füße und Hände. Dagegen kann man gezielt vorgehen. Die sogenannte Thermoregulation lässt sich trainieren. Zur Vorbeugung gegen kalte Füße, sollte man seinen Körper abhärten, in dem man z. B. regelmäßig Saunagänge oder Warm-Kalt-Wechselbäder oder Warm-Kalt-Duschen anwendet. Leider geht das nicht von heute auf morgen. Mittlerweile gibt es sogar wärmende Fußcremes, die leider nicht die Wirkung erzielen, was sie versprechen. Eine andere Lösung ist, viel Tee zu trinken.
Wer jedoch bei kalten Füßen starke bis lang anhaltende Schmerzen empfindet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Womöglich handelt es sich hier um arterielle Durchblutungsstörungen, die wegen nicht genügend Sauerstoff in den Beinen verursacht werden können. Mögliche Ursachen können auch Bluthochdruck oder Diabetes sein oder Nervenschäden durch eine Polyneuropathie.

Montag, 25. Januar 2010

Salzverzicht rettet Leben

Das Risiko an Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken kann man durch die Reduzierung von Salz verringern. Wer an Salz spart, entlastet sein Herz und Kreislauf. Also täglich nur einen halben Teelöffel Salz weniger als gewohnt mit seiner Nahrung aufnehmen. Wer an Bluthochdruck leidet, sollte so wenig wie möglich Salz zu sich nehmen, raten Ärzte.

Wissenschaftler machten anhand einer Computersimulation eine Untersuchung, die zeigte, dass 3g weniger Salz pro Tag (entspricht ½ Teelöffel Salz) das Risiko an Herzerkrankungen sinkt, ebenso das Risiko für Schlaganfall.

Kirsten Bibbings-Domingo, Leiterin der Studie, äußert: „Bereits ein geringer Verzicht auf Salz, der geschmacklich kaum auffällt, kann immense gesundheitliche Vorteile nach sich ziehen.“ Allerdings sei der Salzverzicht schwierig, denn das meiste Salz kommt aus verarbeiteten Lebensmitteln, nicht aus dem Salzstreuer. Die Lebensmittelindustrie sollte hierauf reagieren und bevorzugt salzarme Produkte anbieten.