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Freitag, 14. Januar 2011

Durchblutungsstörungen in den Händen

Durchblutungsstörungen in Händen und Fingern können sehr schmerzhaft werden. Einfachste Handgriffe werden da zur Geduldsprobe. Wer unter dem Raynaud-Syndrom leidet, für den gehören Reißverschluss zuziehen, eine Jacke zuknöpfen, einen Stift halten zu einem Kräfte-Akt.

Bei Kälte oder in stressigen Situationen spielen ihre peripheren Blutgefäße verrückt und verengen sich so stark, dass kein Blut mehr in die Fingerspitzen gelangt.

Meist die Finger, in seltenen Fällen auch Zehen, Ohrläppchen und Nasenspitze verfärben sich zunächst blau und fühlen sich wie abgestorben an. Wenn dann wieder das Blut in die Extremitäten gelangen, nehmen sie wieder ein dunkles Rot an.

Etwa 20% der europäischen Bevölkerung sind hiervon betroffen. Frauen sogar viermal so oft wie Männer. (aktueller Bericht in dem Fachmagazin Vasa - European Journal of Vascular Medicine).

Da die Gefäßkrämpfe bei Frauen häufiger auftreten, als bei Männern, wird vermutet, dass hormonelle Faktoren hier eine Rolle spielen könnten.

Ein konsequenter Kälteschutz kann vorbeugen. Betroffene sollten daher gerade bei Kälte Handschuhe tragen. Bei besonders schweren Fällen helfen nur noch Medikamente.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Abhilfe gegen eiskalte Füße

Viele Menschen leiden unter ständig kalten Füßen. Wer dabei keine Schmerzen hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Kalte Füße sind eine natürliche Reaktion des Körpers für niedrige Temperaturen bei denen sich die Gefäße zusammenziehen. Folglich fließt auch weniger warmes Blut durch Füße und Hände. Dagegen kann man gezielt vorgehen. Die sogenannte Thermoregulation lässt sich trainieren. Zur Vorbeugung gegen kalte Füße, sollte man seinen Körper abhärten, in dem man z. B. regelmäßig Saunagänge oder Warm-Kalt-Wechselbäder oder Warm-Kalt-Duschen anwendet. Leider geht das nicht von heute auf morgen. Mittlerweile gibt es sogar wärmende Fußcremes, die leider nicht die Wirkung erzielen, was sie versprechen. Eine andere Lösung ist, viel Tee zu trinken.
Wer jedoch bei kalten Füßen starke bis lang anhaltende Schmerzen empfindet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Womöglich handelt es sich hier um arterielle Durchblutungsstörungen, die wegen nicht genügend Sauerstoff in den Beinen verursacht werden können. Mögliche Ursachen können auch Bluthochdruck oder Diabetes sein oder Nervenschäden durch eine Polyneuropathie.