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Mittwoch, 8. Februar 2012

Was macht mich süchtig?

Rasche Hilfe bei Kopfweh, Halsschmerzen, verstopfter Nase & Co. Schnell gewöhnen wir uns an die vermeintlichen harmlosen Helfer. Kann man davon süchtig werden? Hin und wieder einmal eine Kopfschmerztablette oder Schlafmittel stellt kein Problem dar. Doch in Deutschland gibt es ca. 1,,5 Millionen Menschen, die Tabletten abhängig sind. Und jeder sechste Deutsche versucht sein Befinden mindestens einmal pro Woche mit Tabletten zu verbessern. Eine Abhängigkeit kann z. B. bei Kopfschmerztabletten entstehen, wenn man etwa Paracetamol oder Ibuprofen & Co. In einer höheren Dosierung einnimmt. Und als Symptom entsteht erst recht Kopfweh. Menschen mit chronischen Kopfschmerzen nehmen vor allem Kopfschmerztabletten. Doch der Körper reagiert mit Schmerz und wehrt sich so dagegen.

Schlaftabletten stellen einen in der Nacht ruhig, so dass man endlich einmal wieder Ruhe findet. Doch auch bei längerem Gebrauch gewöhnt sich der Körper daran. Es entsteht eine Abhängigkeit. Die Leber baut die Schlafmittel immer schneller ab und unser Organismus verlangt immer mehr. Und wenn man dann die Tablette absetzt treten Albträume auf. Manche Menschen leiden auch unter Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Zittern.

Montag, 30. August 2010

Risikofaktor für den chronischen Schmerz

Etwa 8 Millionen Deutsche plagen Migräne-Attacken. Forscher haben das Erbgut von mehr als 50.000 Menschen analysiert und einen Risikofaktor für den chronischen Kopfschmerz gefunden.

Eetwa 8 Prozent der Männer und 17 Prozent der Frauen sind in Europa von der Erkrankung des Nervensystems betroffen. Meist tritt sie während der Pubertät ein. Die typischen Kopfschmerz-Attacken kommen erst im Erwachsenen-Alter. Pulsierend und meist einseitig, so fühlt sich der quälende Kopfschmerz, die Migräne, an. Begleiterscheinungen wie z. B. Übelkeit, Erbrechen oder Licht- oder Geräuschempfindlichkeit kommen dazu.

Internationale Wissenschaftler haben genetische Daten von 56.742 Menschen aus Finnland, Deutschland, den Niederlanden, Island und Dänemark verglichen und dabei den Risikofaktor im Erbgut gefunden.

Es stellte sich heraus, dass ein spezieller Gen-Marker auf Chromosom 8 ein deutlich höheres Risiko ergibt, eine Migräne zu entwickeln. Verneri Anttila der Universität Helsinki, Leiter des Forscherteams erklärt: "Unsere Daten weisen darauf hin, dass der Marker rs1835740 an der Glutamatregulation beteiligt ist. Glutamat ist ein Neurotransmitter, der für den Transport von Informationen zwischen den Nervenzellen im Gehirn verantwortlich ist.

Und auch Co-Autor Christian Kubisch der Universität Köln sagt: "Eine Anhäufung von Glutamat im Gehirn könnte eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Migräne spielen.“ Kopfschmerz wird möglicherweise von einem Glutamat-Überschuss an den Synapsen ausgelöst.

Laut Kubisch ergibt sich möglicherweise ein Ansatzpunkt für die Entwicklung von Medikamenten.Das Leiden der Patienten könnte dadurch verringert werden, wenn die Ansammlung des Glutamats vermieden würde. Allerdings sind noch weitere Studien erforderlich.

Freitag, 30. Juli 2010

Sommer-Kopfweh Ade

Draußen sind die Temperaturen über 30 Grad. Hitze pur und drinnen sind die Räume klimagekühlt. Bei solchen Temperaturschwankungen kann es leicht zu Gefäßerweiterungen im Gehirn kommen. Folglich kommt es meist zu Spannungskopfschmerzen.

So bekommen sie ihren Kopf wieder klar.

Machen Sie einen Nackenwickel. Einfach das Handtuch unter kaltes Wasser und auswringen und in den Nacken legen.

Wenn das nicht hilft, dann vielleicht eine Kältepack. Zerkleinern sie Eiswürfel, geben diese in einen Plastikbeutel und diesen in ein Geschirrtuch. Legen sie das Tuch auf die schmerzende Stelle für ca. 1 Minute. Immer eine Pause von 2 Minuten einlegen.

Bei diesen heißen Temperaturen sollten die körperlichen Anstrengungen so gering wie möglich gehalten werden. Gartenarbeit, Joggen oder Nordic-Walking-Kurse lassen sie besser sein. Da bietet sich doch eher das Schwimmbad an. Ab ins kalte Nass!

Vielleicht hilft auch eine leichte Kopfmassage. Mit Zeige- und Mittelfinger leichte Druckmassage in kreisenden Bewegungen an Kopf, Nacken und Stirn sowie Schläfen vornehmen. Dazu etwas Franz-Branntwein oder Melissengeist auf die Fingerspitzen geben.

Wer unter Kopfschmerzen leidet, sollte sich besser im Schatten, als in der Sonne aufhalten. Meiden sie daher helles Licht.

Auch auf die Ernährung achten. Kopfschmerzauslöser sind Lebensmittel, wie z. B. Schokolade, Weizen, Schweinefleisch, Tomaten, Rotwein und reifer Käse.

Trinken sie viel. Wer zu wenig trinkt, versorgt die Zellen mit zu wenig Sauerstoff und dann entstehen unter anderem Kopfschmerzen. Trinken sie mind. 2 Liter am Tag.

Regelmässig essen, und zwar Lebensmittel mit reichlich Magnesium. Besonders gut sind Gemüse, Nüsse und Vollkorn. Sie beruhigen die Muskeln und Nerven. Denn wenn der Blutzuckerspiegel fällt, kann dies auch zu Kopfschmerzen führen.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Haben Sie öfters Spannungskopfschmerzen?

Kopfschmerzen können sehr unangenehm sein, vor allem wenn sie länger andauern. Manchmal brummt der Kopf auch nur, wenn man Stress hat oder stundenlang vor dem PC gesessen hat. Doch was tun, wenn auch keine Kopfschmerz-Tablette gegen den Schmerz hilft?

Es gibt sehr viele Arten von Kopfschmerzen, die z. B. auftreten, wenn eine einseitige Verkrampfung der Nackenmuskulatur vorliegt. Professor Gerd Schnack, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivmedizin hat einen Kopfschmerz-Coach erarbeitet. Kostenfrei und über einen Zeitraum von vier Wochen erhält man vom Coach 20 Mails (immer montags bis freitags). In den Mails erhält man Vorschläge und Übungen, die den Kopfschmerz lindern sollen. Diese Übungen können sie ganz einfach in ihren Alltag einbinden. Umso öfter diese Übungen umgesetzt werden, um so besser ist auch das Resultat.

Den Kopfschmerz-Coach kann man kostenlos bei Focus-Online abonnieren. Nach Anmeldung wird eine Bestätigungsmail mit Link versendet. Unbedingt auf den Link klicken, um sich zu registrieren. Hat das alles geklappt, dann erhalten Sie ab Montag die Emails.

Freitag, 23. April 2010

Ausbreitung neuer tödlicher Pilzinfektion

Im nördlichen Amerika breitet sich ein hochgefährlicher Hefepilz über die Luft aus. Dieser Pilz führt zu Husten, Fieber und schlimmsten Falles zu Organversagen. Bereits jetzt gibt es mehrere Tote.

Amerikanische Wissenschaftler haben den neuen Erreger als eine neue Variante des Pilzes Cryptococcus gattii identifiziert, der seit 1999 vor allem immunschwacdhe Patienten über die Atemwege in Todesgefahr bringt. Jedoch ist die neue Variante aggressiver und greift auch gesunde Menschen an. Der Pilz beginnt, sich in Kalifornien und andere angrenzenden Gebiete zu verbreiten, so Wissenschafter der Duke University in Durham unter der Leitung von Joseph Heitman.

1999 tauchte der Hefepilz Cryptococcus gattii das erste Mal in Vancouver Island im Westen von Kanada auf. Damals starben 19 Menschen. VGIIc, eine stärker ansteckende Variante breitete sich in den angrenzenden US-Staaten von Oregon und Washington aus. Der Pilz befällt nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, wie Hunde, Katzen und Schafe.

VGIIc wird bei Menschen über Inhalation übertragen und nach etwa zwei Monaten nach der Infektion zeigen sich eine Reihe von Symptomen auf, wie wochenlanger Husten, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit, Fieberanfälle, Gewichtsverlust und Schweißausbrüche. Auch Kopfschmerzen können auftreten, die vergleichbar mit einer Hirnhautentzündung sind. Behandelt wird die Kryptokokkose durch klassische Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen in Form von Tabletten und Infusionen. Bisher ist die Herkunft des Pilzes noch unbekannt.