Freitag, 14. Januar 2011

Hilfe gegen Erröten

Schüchterne können lernen, mit ihrer Furcht besser umzugehen. Viele Menschen haben Lampenfieber, wenn sie ins Rampenlicht treten. Ganz gleich, wie oft sie schon vor vielen Menschen standen. Profis wissen, dass kaum jemand auf die roten Wangen des Redners achtet. Profis konzentrieren sich auf das, was sie ihrem Publikum mitteilen möchten.

Anders geht es da Menschen, die unter einer Angst vor dem Erröten leiden. Personen mit einer Erythrophobie haben meist schon im Kindergarten die Erfahrung gemacht, dass andere sie auslachen oder demütigen, wenn sie aufgeregt sind und werden deshalb rot.

Tricks helfen da nur bedingt. Erythrophobiker verstecken sich gerne hinter einem Schal, hinter ihren langen Haaren, benutzen Make-up oder kühlende Sprays, um die roten Flecken abzudecken.

Diese Tricks helfen nur bedingt, denn die Angst vor dem Erröten verleitet zu einem auffälligen Verhalten, das andere wiederum merkwürdig finden.

Errötungsangst ist eine Art der sozialen Phobie, die in extremer Form dazu führen kann, dass sich Betroffene immer mehr aus ihrem Berufs- und Privatleben zurückziehen.

Erythrophobiker hilft meist eine Verhaltenstherapie, in der sie durch Rollenspiele und vor der Kamera lernen, Sicherheit in ihrem Verhalten zu erlangen.

Betroffene werden zwar weiterhin erröten, aber sie leiden nicht mehr darunter.

Erkältung nein danke!

Vorbeugen hilft die lästigen Symptome eines grippalen Infekts zu lindern.

Raus an die frische Luft! Sport treiben, viel Obst und Gemüse essen! Nicht rauchen!

Und wer sich zusätzlich etwas Gutes tun möchte, der kann Präparate, wie Vitamin C, Zink und Selen einnehmen. Genauso wichtig, wie eine gesunde Lebensführung, ist auch das regelmäßige Händewaschen.

Erreger sind überall da, wo viele Menschen zusammen kommen, wo gehustet und auch geniest wird. Attila Altiner, Professor am Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Rostock: "Jeder Gesunde, der sich nicht gerade in Quarantäne befindet, bekommt ab und zu eine Erkältung. Wenn jemand in den vergangenen zwei Jahren keine Erkältung bekam, hatte er einfach Glück. Und wenn einer dauernd Husten, Schnupfen oder Fieber hat, bedeutet das noch lange nicht, dass seine Abwehrkräfte geschwächt sind.

Um Symptome, wie Husten zu lindern, empfiehlt es sich, pflanzliche Mittel wie Efeu, Thymian oder Cineol zu nehmen. Teezubereitungen wirken leicht krampflösend. Bei Schnupfen hilft hervorragend Eukalyptus, als Tee oder als Salbe. Auch gut sind Nasensprays mit Salzwasser, Dexpanthenol, Kochsalz und Emser Salz.

Bei Halsschmerzen haben sich Salbei und Isländisch Moos , Spitzwegerichkraut bewährt.

Bei Heiserkeit sollte man die Stimme schonen. Wichtig ist es, die Schleimhäute zu befeuchten. Und gegen trockene Luft im Schlafzimmer hilft ein nasses Handtuch auf die Heizung zu legen.

Gesundheit beginnt im Mund

Bakterielle Entzündungen in der Mundhöhle stehen in Verbindung zu bestimmten Allgemeinerkrankungen. Karies und chronische Entzündungen des Zahnfleisches und Parodontitis richten nicht nur im Mund schlimme Schäden an, sie vergrößern die Gefahr für andere Krankheiten.

Menschen mit http://www.karies.org/ erkranken dreimal so häufig an einem Schlaganfall. Folgekrankheiten aufgrund bakteriellen Zahnbefalls und Zahnfleisches können auch zu Herzklappenerkrankungen, Diabetes, Rheuma führen.

Es gibt einige tausend Bakterienarten. Die meisten sind glücklicherweise harmlos. Jedoch sind Streptococcus mutans (führt zu Zahnfäule) oder Porphyromonas gingivalis (führt zu Zahnfleischschwund) gefährliche Keime.

Bedrohlich werden die gefährlichen Angreifer erst, wenn sich das fragile bakterielle Gleichgewicht im Mund auf ihrer Seite verschiebt, z. B durch mangelnde Mundhygiene, falsches Essen, angeschlagenes Immunsystem oder auch Rauchen.

Das Patentrezept heisst:

richtiges Zähneputzen
regelmässige professionelle Zahnreinigung
gesunder Lebensstil, der das Immunsystem stärkt

Feinstaub macht krank

Wissenschaftler an der Harvard Universität setzten die Belastung von Feinstaub in jedem Bezirk der USA in Verbindung zu der Häufigkeit von Diabetes. In Gebieten mit geringster Belastung hatten 7,8 % der Bevölkerung und in Gebieten mit höchster Belastung 9,4 % die chronische Krankheit.

Möglicherweise begünstigt eine hohe Feinstaubbelastung die Entstehung von Diabetes.

Dienstag, 11. Januar 2011

Das Gedächnis trainieren

Vergesslichkeit raubt uns Zeit und Nerven. Wer ständig seinen Schlüssel sucht oder auch andere Dinge, ist schnell entnervt. Doch sein Gedächtnis kann man trainieren. So hat man auch die Chance, dass das Gehirn bis ins hohe Alter funktioniert.

Es reichen schon zehn Minuten Training jeden Tag, um seinen Grips fit zu halten. Das Gehirn arbeitet nämlich wie ein Muskel. Je häufiger es beansprucht wird, desto besser funktioniert es. Alles was neu ist, ist gut für das Gehirn. Wer ständig "neue Wege" beschreitet schafft in seinem Gehirn neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Kreuzworträtsel für den Anfang sind gut, aber bald kennt man die Antworten und das Training ist nicht mehr effektiv.

Seien Sie kreativ und überlegen sie sich neue Übungen. Beispielsweise können sie in einer Zeitschrift immer das "ei" einkreisen. Kleiden Sie sich am Morgen mal mit geschlossenen Augen an. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wer sich im Alltag mal etwas einprägen muss, sollte die Kraft seiner Gefühle damit in Verbindung bringen. Düfte, Bilder oder Melodien prägen sich besser in unser Langzeitgedächtnis ein als Zahlen oder Worte.

Sport fördert die Durchblutung in unserem Körper und somit auch die Durchblutung unseres Gehirns. Joggen in der Natur liefert dem Gehirn wichtigen Sauerstoff. Schon 2,5 Stunden Sport in der Woche bremsen den Gedächtnisverlust nachweislich.
Vorsicht vor Dauerstress und zuviel Alkohol und Nikotin. Die schaden nämlich dem Gedächtnis.

Was hilft bei einer Erkältung?

Bei diesen noch eisigen Temperaturen bekommt man schnell eine Erkältung. Schon bei den ersten Anzeichen sollte man etwas dagegen tun.

Honig hilft nicht nur die Wirkung eines Erkältungs-Tees zu unterstützen, er hilft auch dabei, den Kreislauf stabil zu halten und verhindert, dass sich die Bakterien im Körper vermehren. Schon bei den ersten Beschwerden kann man fünfmal am Tag einen Teelöffel voll Honig zu sich nehmen.

Eine Arzneipflanze namens Wasserdost half schon den Indianern bei einer Erkältung. Ein Tee daraus zubereitet oder auch ein Hustensaft aus der Apotheke mit diesem Wirkstoff kann helfen. Die Pflanze hilft bei Schnupfen und Halsschmerzen.
Dasselbe gilt für die Zwiebel. Tee davon ist ein guter Erkältungsstopper. Einfach zwei kleine Zwiebeln mit einer Nelke in einem halben Liter Wasser aufkochen. Das ganze dann sechs Stunden ziehen lassen. Dann absieben. Zwei Esslöffel mit einer Tasse Milch aufkochen und fertig ist das Wundermittel.

Wer starken Husten hat und deswegen nachts nicht schlafen kann, sollte es mal mit einem warmen Erkältungsbier probieren. Dazu einfach einen halben Liter Bier erhitzen und noch fünf Esslöffel Honig dazu geben. Vor dem Schlafengehen schluckweise trinken.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Neue Studie belegt Herzinfarkt-Risiko

Eine neue Studie hat ergeben, dass Personen, die in der nähe von Fluglärm wohnen, ein erhöhtes Risiko einhergehen, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Forscher haben die Daten von Schweizer Personen im Alter von 30 Jahren ausgewertet und eindeutig festgestellt, dass ein Zusammenhang zwischen Dauer und Intensität der Lärmbelastung und dem Risiko durch einen Herzinfarkt zu sterben besteht. Laut Professor Martin Röösli von der Uni Basel, Autor der Studie, sagt, dass die Gefahr für Menschen, die mehr als 15 Jahre einem Durchschnittslärmpegel von 60 Dezibel oder mehr ausgesetzt sind, am größten ist.

Ihr Risiko ist um 50 Prozent höher als bei denjenigen, die weniger als 45 Dezibel Fluglärm ausgesetzt sind.