Mittwoch, 25. August 2010

Wenn der Körper streikt

In der schnell lebigen Zeit herrscht Hektik, Stress und Frust. Unser Körper muss zum Teil ganz schön viel einstecken. Doch auch ein Körper hat seine Grenzen und ist irgendwann erschöpft. Wenn er nicht mehr kann, dann signalisiert er uns, dass er Ruhe und Entspannung benötigt.

Symptome wie Augenflattern, schlaflose Nächte, Herpes, Magenschmerzen etc. sollte man ernst nehmen, ziehender Schmerz von der Schulter zur Stirn, pochende Kopfschmerzen. Wer die Signale seines Körpers immer wieder ignoriert kann im schlimmsten Fall einen Burnout erleben.

Häufig sind Verspannungen der Grund für Augenflatttern, Stirnrunzeln. Beruhigt sich das Auge nach ein paar Tagen nicht und treten vielleicht auch Kribbeln und Taubheitsgefühl auf, so sollte man einen Neurologen aufsuchen.

Versuchen sie ihren Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen, indem sie sich öfters einmal Ruhepausen gönnen und z. B. ein gutes Buch lesen oder Musik hören oder sich ein Hobby als Ausgleich zulegen.

Alkohol erhöht Brustkrebs

Forscher berichteten im Fachblatt "Journal of the National Cancer Institute" über eine Befragung von 87.700 Frauen nach den Wechseljahren, die nicht an Brustkrebs erkrankten. Sie wurden nach ihrem Alkoholkonsum befragt.

Frauen, die mind. sieben Mal oder mehr alkoholische Getränke zu sich nahmen, hatten ein um 2-Fach erhöhtes Risiko für ein lobuläres Karzinom, als diejenigen Frauen, die nicht tranken. Im Beobachtungszeitraum wurde anhand von knapp 2944 Frauen ein Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Brustkrebs-Erkrankung nachgewiesen. Allerdings wurde der Alkohlkonsum der Frauen nur zu Beginn der Studie festgehalten. Ob die Frauen durch die Erkrankung mehr oder weniger tranken und wie sich der Umgang mit Alkohol auf die Krebsentwicklung auswirkte ist unklar.

Das lobuläre Karzinom ist ein Brustkrebstyp, der von den Lobuli ausgeht. Der Brustkrebs tritt zwischen 5 Prozent und 15 Prozent auf. Der Brustkrebs der Milchgänge, der duktale Karzinom tritt dagegen zu 80 Prozent auf.

Donnerstag, 19. August 2010

Was Fingernägel verraten

Glatt, glänzend und rosa. So sollten idealerweise die Fingernägel aussehen. Die Hände und auch Fingernägel sind die persönliche Visitenkarte.

Wenn sich die Nägel plötzlich verändern, z. B. brüchig und weich werden, dann sind das erste Hinweise auf eine Erkrankung.

Brüchige Fingernägel:
Vitamin H (Biotin) ist für die Bildung von Keratin zuständig, der die Nägel fest macht.Fehlt dieses Vitamin, so hat man einen Keratinmangel. Das Vitamin H nehmen wir über Lebensmittel, wie Leber, Eigelb, Bierhefe, Soja, Walnüsse und Blumenkohl auf.

Hohl- oder Löffelnägel:
Betrachtet man den Fingernagel von der Seite, wölbt sich die Nagelfläche. Dies weist auf Eisenmangel oder Blutarmut hin. In manchen Fällen kann auch eine Schilddrüsenstörung der Auslöser sein.

Lösende Nagelplatte:
Der Rand des Nagels löst sich vom Finger. Grund: zu intensive Nagelreinigung oder sogar eine falsche Reinigung oder eine Pilzinfektion. Gehen sie am Besten zu einem Hautarzt.

Ölflecken:
Braune Flecken unter dem Nagel werden als Ölflecken bezeichnet, die ein typisches Anzeichen für die Hautkrankheit Schuppenflechte sind. Lassen sie das vom Hautarzt ansehen.

Rillen:
Längsrillen können auf Flüssigkeitsmangel hinweisen. Durch mehr Trinken können sie wieder veschwinden. Querrillen entstehen z. B. durch eine Verletzung der Nagelwurzel. Sie wachsen mit der Zeit heraus.

Splitternde Nägel:
Nägel können Fett verlieren, durch Putz- und Hausmittelreiniger. Hier hilft eine fettreiche Nagelcreme aus der Apotheke und das Tragen von Handschuhen beim Reinigen.

Pünktchen und Streifen:
Treten sie an mehreren Nägeln auf, so deutet dies auf einen Kalzium-Mangel hin. Kalzium steckt in Milch und Milchprodukten.

Verfärbungen:
Zu häufiger Nagellack-Gebrauch kann zu gelblichen Verfärbungen führen ggfs. kann es sich auch um einen Nagelpilz handeln.

Wie gut ist ihr Zahnarzt?

Laut Empfehlung sollte man jedes halbe Jahr zum Zahnarzt gehen. Für viele Deutsche ein unangenehmer Gang. Grund: schlechte Erfahrungen.

Checken Sie doch einmal diese Punkte, dann wissen sie, wie gut ihr Zahnarzt wirklich ist.

1. Flexible Öffnungszeiten:
Für Arbeitnehmer sollten Zahnärzte sehr frühe, als auch späte Behandlungstermine anbieten können oder sogar auch einmal samstags öffnen.

2. Wartezeiten:
Ist eine Praxis gut organisiert, so sind die Wartezeiten nicht länger als 10 Minuten. Auch Zeitschriften, Magazine und etwas zu Trinken sollte bereit stehen.

3. Kosten:
Bevor die Behandlung losgeht, werden die Kosten dargelegt. Die Kostenaufstellung muss klar und transparent nachvollziehbar sein und mit anderen Angeboten vergleichbar sein.

4. Beratung:
Der Zahnarzt erklärt, was er genau macht. Bei einer größeren Behandlung zeigt er dies anhand einem Modell. Außerdem beschreibt er Alternativen.

5. Langfristige Vorsorge:
Zahnerhalt hat höchste Priorität. Eine gründliche Vorsorge ist daher notwendig. Aufklärung über eine optimale Zahnpflege und professionelle Zahnreinigung sind ein wichtiger Bestandteil.

6. Hygiene:
Die Praxis macht einen sauberen und hygienischen Eindruck. Der behandelnde Arzt muss einen Mund- und Nasenschutz sowie Handschuhe tragen.

7. Optimale Behandlungseinheiten:
Zahnbehandlungen werden nicht unnötig in die Länge gezogen und wird in wenigen Sitzungen abgeschlossen.

8. Lange Haltbarkeit:
Der Patient wird über die Haltbarkeit der Behandlungsmaßnahmen oder des Zahnersatzes aufgeklärt. Der Zahnarzt erteilt Ratschläge, damit seine Arbeit lange und komplikationslos hält.

9. Gewährleistungspflicht:
Der Patient wird über die beinhalteten LEistungen aufgeklärt sowie über die Sonderleistungen. Der Zahnarzt fällt unter die zweijährige Gewährleistungspflicht. Manche Zahnärzte gewähren statt der 2 Jahre Gewährleistungspflicht auch eine fünfjährige Nachbehandlungspflicht.

10. Erfahrung und Hightech:
Wie modern und zeitgemäß ist die Praxisausstattung? Denn eine moderne Zahnheilkunde ist heutzutage unverzichtbar. Wichtig ist Verhältnis zwischen Erfahrung, Sorgfalt und Honorar des Zahnarztes.

Mittwoch, 18. August 2010

So bekommen sie ihren Kreislauf fit

An heißen Tagen weiten sich die Blutgefäße, die verbrauchtes Blut in Richtug Herz transportieren, der Blutdruck sinkt. Und je mehr dabei in den Beinen versackt,um so härter muss das Herz pumpen, um das Blut wieder hoch zu bekommen. Viele Menschen fühlen sich dann müde und schlapp.

Zehn Tipps, die ihren Kreislauf in Schwung bringen:


Tipp 1: Trinken

Erwachsene sollten ro Tag ca. 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.
1,5 Liter davon sollten sie trinken, der REst wird über die Nahrug aufgenommen.
Besonders gut im Sommer sind: Wassermelone, Tomaten, Radieschen, Salatgurke, Nektarinen
Diese enthalten sehr viel Wasser.

Tipp 2: Kräuter
Vitalstoffe, Mineralien und Spurenelemente braucht der Kreislauf. Petersilie liefert viel Eisen. Ein Rosmarinbad kann den Kreislauf anregen.

Tipp 3: Höher liegen
Wer unter niedrigem Blutdruck leidet (Hypotonie), dessen Kreislauf leidet dann besonders bei Hitze. Betroffene klagen oft über Kopfschmerzen, fühlen sich müde und ausgepowert oder leiden unter Sehstörungen oder kann zu einer Ohnmacht führen. Schlafen sie daher so, dass ihr Kopf höher liegt als ihre Beine, so kann das Blut besser zirkulieren.


Tipp 4: Wechselduschen

Wechselduschen können sie wieder auf Trab bringen. Durch den Wechsel von kalt und warm wird die Muskulatur aktiviert und gekräftigt. Dadurch können sich die Venen besser und kräftiger zusammen ziehen und das Blut so leichter aus den Beinen hochpumpen.

Bei der Wechseldusche sollten sie immer mit warm anfangen, bei kalt herzfern beginnen. Zuerst das rechte Bein vom Fuß bis zur Leiste, dann das linke Bein und anschließend den rechten Arm von der Hand zur Schulter, dann den linken. Ganz zum Schluß Brust und Rücken. Den Kopf können sie auslassen. Schließlich noch warm abbrausen, dann nochmal kalt.
Nicht vergessen: Wechselduschen immer mit kalt beenden!


Tipp 5: Puls kühlen:

Den Puls benötigt der Körper zum Kühlen. Unterstützen können sie das Ganze, indem sie ihre Handgelenke für 30 Sekunden bis eine Minute unter kühles bis kaltes Wasser halten. Lassen sie das Wasser auf der Haut verdunsten.


Tipp 6: Sport härtet ab

Je trainierter ihr Kreislauf ist, um so besser kann er mit der Hitze umgehen. Ausdauersport ist hier die beste Möglichkeit. Zwei- bis dreimal die Woche z. B. eine Stunde joggen, Rad fahren oder 30 Minuten schwimmen. Ausdauersport sollten sie nur bis 26 Grad betreiben. Bei höheren Temperaturen wird der Kreislauf zu extrem belastet und ist gesundheitsschädlich.

Tipp 7: Aktivierung der Beinvenen
Gut trainierte Waden erleichtern den Bluttransport. Trainieren sie daher ihre Waden, indem sie sich auf einen Stuhl gerade hinsetzen, Schuhe ausziehen und ziehen sie ihre Zehen in Richtung Knie. Die Füße müssen auf dem Boden bleiben.

Tipp 8: Kaffee trinken
Wer früh Probleme hat, kann früh ruhig eine Extra Tasse Kaffee oder Tee trinken. Koffein erhöht für kurze Zeit den Blutdruck.


Tipp 9: Salz hilft

Durch das Schwitzen gehen viele Mineralien verloren. Durch Salz wird die Flüssigkeit im Körper gebunden und bringt den Kreislauf auf Trab. Es muss nicht viel Salz sein, z. B. eine gesalzene Salatgurke, Tomate mit Salz etc.

Tipp 10: Punkte drücken
Akupressur, die uralte Heilmethode, bringt ihren Kreislauf durch sanften Druck wieder in Schwung.

Besseres Hörvermögen steigert Kommunikation

Ältere Menschen wollen vor allem selbstständig sicher bleiben. Damit ihr Wunsch in Erfüllung geht, wird oft viel investiert, in entsprechende Ausstattungen wie bessere Beleuchtung in den eigenen vier Wänden, geräumige Bäder usw.

Doch oft wird nicht in Betracht gezogen, dass viele Senioren schlechter hören. Das kann zu Hause zu Problemen führen, z. B. hört man die Haustürklingel nicht, Anrufe werden nicht wahrgenommen. Und auch der soziale Austausch entfällt.

Senioren können meist hohe Töne nicht so gut hören. Mit modernen Hörgeräten können hohe Töne wieder klar und verständlich aufgenommen werden. Der schweizer Hersteller Phonak bietet als einziges Unternehmen eine Technologie an, mit der die Signale komprimiert werden und diese in einen tieferen Frequenzbereich des Gerätes verschiebt.

Näheres abrufbar unter www.phonak.de

Wer sich impft beugt vor

Vorsicht vor Pneumokokken. Sie können zu Lungenentzündungen führen.

Weltweit sterben jährlich circa zwei Millionen Menschen an einer durch Pneumokokken verursachten Infektion. Trotz Antibiotika tritt die Hälfte der Todesfälle bereits innerhalb der ersten 48 Stunden ein. Typische Krankheitssymptome sind z. B. plötzliches hohes Fieber, Husten, Schüttelfrost, eitriger Auswurf, sind im Alter seltener. Die Lungenentzündung beginnt nach vorausgegangenem Infekt der oberen Atemwege. Säuglinge zeigen neben Husten oftmals Symptome wie Trinkschwäche oder Schnupfen. Kleinkinder leiden unter Husten, schnellem Puls, sind blass und haben Fieber.

Besonders bei älteren Menschen kann es zu gefährlichen und langwierigen Erkrankungen führen, da die Abwehrkräfte mit zunehmendem Alter nachlässt. Außerhalb des Nasen-Rachen-Raumes breiten sie sich bei über 60 jährigen Menschen und bei Menschen mit chronischer Erkrankung aus. Mit einer Impfung kann man jedoch vorbeugen.

Die Schutzimpfung kann das ganze Jahr vorgenommen werden. Und besonders vor Grippewellen ist die Impfung zu empfehlen.

Krankenkassen müssen die Impfung für Senioren ab 60 Jahren und für Kleinkinder im Alter von 2 Monaten bis 23 Monate bezahlen.