Freitag, 2. März 2012

Vorteile durch künstliche Zahnwurzeln

Zahnimplantate können die Lebensqualität deutlich verbessern, egal ob Festsitzende oder Implantatfixierte. Beide bieten eine optimale Funktion sowie Ästhetik. Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln. Wenn die natürlichen Zahnwurzeln fehlen, geben sie Kronen, Brücken oder Prothesen festen Halt.

Durch sogenannte Geschiebe werden telekopierende Kronen oder Klammern als Teilprothesen an gesunden Restzähnen befestigt. Bei einer ungünstigen Geometrie können durch Kipp- bzw. Drehbewegungen der Prothese die Ankerzähne Schaden nehmen. Strategisch gesetzte Implantate können eine optimale Geometrie bzw. Statik herstellen. Manchmal reicht es aus, ein Implantat zu setzen, um die Teilprothese zu stabilisieren, so dass Pfeiler- bzw. Ankerzähne keine schlechtere Prognose haben müssen als die übrigen Zähne.

Für ein gesetztes Implantat fallen Kosten in Höhe von durchschnittlich 800 bis 1.500 Euro bei der Deutschen Gesell-schaft für Implantologie an. Kommt ein Knochenaufbau hinzu, muss man mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 500 Euro rechnen.

Rechtsseitiger Oberbauchschmerz deutet auf Gallensteinleiden hin

Ein Gallenstein (Gallenkonkrement, Cholelith) ist ein Ausfallprodukt der Galle. Gallensteine entstehen durch ein Un- gleichgewicht löslicher Stoffe in der Galle. Allgemein wird das Vorhandensein eines Gallensteins als Gallensteinleiden oder Cholelithiasis bezeichnet. Gallensteine entstehen, wenn zum Beispiel Eiweiß oder Cholesterin in der Gallenblase oder im Gallengang verklumpen. Gallensteinleiden ist die häufigste Erkrankung der Gallenblase.

Typisches Symptom: ein heftiger rechtsseitiger Oberbauchschmerz, sie sog. Gallenkolik. Anhand einer Ultraschall-untersuchung kann das Beschwerdebild festgehalten werden. Manchmal sind weitere Untersuchungen, wie eine MRT (Magentresonanztomographie) oder eine Spiegelung der Gallenblase und Gallengänge notwendig.

Höhere Steuern auf Lieferpizza und Co?

Wer in Deutschland eine Lieferpizza bestellt, der muss zukünftig mehr bezahlen. Derzeit wird vom Bundesfinanzmin-isterium geprüft, ob die Mehrwertsteuer von bisher 7 Prozent auf 19 Prozent angehoben wird. Bislang gibt es in Deutschland für ein und dasselbe Essen unterschiedliche Mehrwertsteuersätze. Wenn ein Gast in einem Restaurant isst, so werden 19 Prozent Umsatzsteuer fällig. Wer sein Essen mit nach Hause nimmt oder im Büro isst, so fällt nur 7 Prozent Mehrwertteuer an. Die Bundesregierung will nun auf den Steuerwirrwarr reagieren, dass sie selbst verursacht also in die Welt gerufen hat. Ebenso kurios war die Situation am Imbisswagen. Wer seine Currywurst am Imbisswagen vor Ort aß, der musste 19 Prozent Mehrwertsteuer für sein Essen bezahlen. Gäste, die ihre Currywurst mitnahmen, mussten bislang nur 7 Prozent bezahlen.

Dienstag, 14. Februar 2012

Herpes behandeln

Zu den weltweit verbreiteten Viren gehört Herpes. Die Mehrzahl der Erwachsenen trägt den Erreger in sich. Doch nur wenige wissen über die Ansteckung, Therapie und Vorbeugung Bescheid.

Einige vermuten, dass z. B. Hitze die Reifezeit der Bläschen verkürzt und sie schneller abheilen. Wiederum andere sind der Meinung, Herpesbläschen aufstechen zu müssen und die Flüssigkeit abzutupfen und mit Wunddesinfektionsmittel zu behandeln und auf diese Weite schmerzhaftes Wachsen und Anschwellen zu verhindern.

Wahr ist jedoch, dass Küsse und unsaubere Gläser den Virus verbreiten können und die Lippenbläschen auf trockener Winterhaut besonders gern sprießen.

Besonders empfindlich sind die Lippen. In der Mundregion finden die Krankheitserreger die ideale Bedingung zum Wachsen. Hilfreich bei Herpes ist die Einnahme von Vitamin C oder die Herpes Creme Fenistil Pencivir Gefärbte Creme.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Was macht mich süchtig?

Rasche Hilfe bei Kopfweh, Halsschmerzen, verstopfter Nase & Co. Schnell gewöhnen wir uns an die vermeintlichen harmlosen Helfer. Kann man davon süchtig werden? Hin und wieder einmal eine Kopfschmerztablette oder Schlafmittel stellt kein Problem dar. Doch in Deutschland gibt es ca. 1,,5 Millionen Menschen, die Tabletten abhängig sind. Und jeder sechste Deutsche versucht sein Befinden mindestens einmal pro Woche mit Tabletten zu verbessern. Eine Abhängigkeit kann z. B. bei Kopfschmerztabletten entstehen, wenn man etwa Paracetamol oder Ibuprofen & Co. In einer höheren Dosierung einnimmt. Und als Symptom entsteht erst recht Kopfweh. Menschen mit chronischen Kopfschmerzen nehmen vor allem Kopfschmerztabletten. Doch der Körper reagiert mit Schmerz und wehrt sich so dagegen.

Schlaftabletten stellen einen in der Nacht ruhig, so dass man endlich einmal wieder Ruhe findet. Doch auch bei längerem Gebrauch gewöhnt sich der Körper daran. Es entsteht eine Abhängigkeit. Die Leber baut die Schlafmittel immer schneller ab und unser Organismus verlangt immer mehr. Und wenn man dann die Tablette absetzt treten Albträume auf. Manche Menschen leiden auch unter Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Zittern.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Myome sanft entfernen

Diagnose Myome. Das verunsichert viele Frauen. Myome – ein Geschwulst in der Gebärmutter. Ist das Krebs? Nein. Nur 0,2 Prozent aller Myome werden bösartig. Ein oder mehrere Myome hat fast jede vierte Frau ab 30 Jahren. Und etwa 50 Prozent spüren die Beschwerden, wie Völlegefühl, Verstopfung, Druck auf der Blase, Blutungsstörungen, Unterleibsschmerzen. Viele wünschen sich, die Knoten schnell loszuwerden. Früher wurden Myome operativ entfernt und oft die Gebärmutter entfernt. Heute wird dies nur noch in schwierigen Fällen vorgenommen. Sanfte Heilverfahren sind stattdessen: Embolisation – Kügelchen im Einsatz, per Ultraschall werden Gebärmuttergeschwulste punktgenau beschossen.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Zweite Chance

Ein heikles Thema, wenn es darum geht, nach dem Ableben ein Organ zu spenden. Aber immerhin 70 % der Bevöl-kerung tendiert zu einer Organspende. Doch nicht mal ¼ davon hat einen Organspende-Ausweis. Auf eine Million Bun- desbürger kommen somit gerade mal 15 tatsächliche Spender. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Zahl erhöhen und einen neuen Gesetzesbeschluss erlassen. Konkret sollen Menschen beim Beantragen des Führerscheines oder Personalausweis nach einer Organspende gefragt werden. Und auch die Krankenversicherungen sollen mit ins Boot geholt werden, indem sie auf der elektronischen Gesundheitskarte, nach Absprache mit dem Patienten, eine Entschei- dung zur Organspende vermerken.